2015-12-23 „militärische Kapitulationssignale“Alternativer Weihnachtskalender

Die „weiße Fahne“  und die „erhobenen Arme“ sind die nonverbalen militärischen (Friedens-)Kapitulationssignale der vergangenen Kriege. Ob sie auch in diesem „asymetrischen (Welt-)Krieg“ gegen den Terror taugen halte ich für sehr zweifelhaft.

Ob „Drohnenpiloten“ noch in der Lage sind solche Signale zu erkennen, geschweige denn darauf angemessen zu reagieren ist bislang nicht überliefert. Der Techniküberfluss verbunden mit der entsprechenden Ideologie auf der einen Seite und die simpelste Guerillastrategie auch verbunden mit entsprechender Ideologie auf der anderen Seite haben aus den „Kämpfenden“ reine Marionetten gemacht.

Bei der Recherche auf Wikipedia heute habe ich auch noch lernen dürfen, daß die „bedingungslose Kapitulation“ von den Amerikanern „erfunden“ wurde und eine ganz besondere Rolle in der Vernichtungsstrategie von eigenständigen Staaten bildet:

bedingungslosen Kapitulation, bei der außer der militärischen Kapitulation auch die staatlich-politische Kapitulation vollzogen wird. Die Befehlsgewalt über alle Einrichtungen des Militärs geht dabei auf den Gegner über. Es ist aber stets das Militär, welches die Kapitulation vollzieht. Der Begriff der bedingungslosen Kapitulation (unconditional surrender) wurde erstmals im amerikanischen Sezessionskrieg 1861/65 verwendet. Die Armeen der Südstaaten mussten dabei einzeln kapitulieren (Lee, Jonston, …). Die Südstaaten hörten auf, als unabhängiges staatspolitisches Gebilde zu existieren und kamen wieder unter die Herrschaft der Union (USA).

 

Interessant fand ich in diesem Zusammenhang auch den Artikel mit dem Fotoprojekt aus der Süddeutschen Zeitung von dieser Woche

Fotoprojekt „Soldiers Inventories“Was Soldaten mit sich herumschleppen

Die Ausrüstung hat sich über die Jahrhunderte stark verändert. Eines aber hat ein Soldat immer dabei, zeigt das Fotoprojekt „Soldiers Inventories“.

Von Deniz Aykanat

http://sz.de/1.2776115

 

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