2015-12-02 Der westfälische Frieden

„Nachdem so viele Menschenleben für einen so geringen Zweck vergeudet worden waren, hätten die Menschen begreifen müssen, wie durchaus vergeblich es ist, Glaubensmeinungen dem Urteil durch das Schwert zu überlassen.

Der Krieg löste keine Schwierigkeiten. Seine unmittelbaren und mittelbaren Wirkungen waren entweder negativ oder verheerend. Sittlich umstürzlerisch, wirtschaftlich zerstörend, sozial herabsetzend, verworren in seinen Ursachen, schwankend in seinem Verlauf und geringfügig in seinem Erfolg, ist dieser Krieg in der europäischen Geschichte das hervorragende Beispiel eines sinnlosen Konflikts.

 

Die Rede ist hier vom 30-jährigen Krieg.

Entnommen einer gute Dokumentation die unter folgendem Link zu finden ist:

http://www.koni.onlinehome.de/basisdateien/ergebnisse-frames.htm

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3 Antworten zu 2015-12-02 Der westfälische Frieden

  1. rainerpeffm rcpffm schreibt:

    klar.
    aber speziell die als einzige gefundene vollkommen antidemokratische Lösung, nachdem es zu dem Krieg gekommen war, der das Problem beim Miteinander lösen sollte !!

  2. thomrosenhagen schreibt:

    Die Geschichte ist voller Beispiele gescheiterter Kriege und nicht gelungener Friedenszeiten….

  3. rainerpeffm rcpffm schreibt:

    Besonders interessant finde ich die Bewertung des Ergebnisses, des Westfälischen Friedens, der ihn zum Abschluss brachte, aber nur, weil nicht mehr genug Geld und Leute zum Kämpfen übrig waren:

    Der jeweilige Landesherr sollte bestimmen, welche Religion bzw. Konfession in seinem Territorium das Sagen hatte. Koexistenz war nicht gewollt.
    Fand auch nicht statt, ebensowenig Wahlen oder Abstimmungen.

    Erst nach der frz. Revolution bzw. der deutschen von 1848 wurde „Religionsfreiheit“ und v.a. Säkularität zum Thema und überhaupt ernstgenommen und für möglich und durchführbar gehalten. Gewisse
    Ausnahmen fanden sich z.B. in Preußen, dem späterem Hort der militärischen Reaktion in Deutschland …

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