Wenn Deutsche in internationalen Spitzenverbänden Verantwortung übernehmen….

Es war in der Vergangenheit und ist in der Gegenwart immer wieder zuhören, dass doch bitteschön Deutsche auch Verantwortung in Spitzenpositionen von internationalen Verbänden übernehmen sollen.

Ich wünschte mir etwas mehr Geschichtsbewußtsein bei denjenigen, die solche Forderungen stellen, und etwas mehr Selbstbeschränkung bei denjenigen an die diese Forderungen gerichtet sind.

Kaum ist ein kleines württembergisches Licht wie Thomas Bach IOC Präsident, wird prompt Peking als Austragungsort von „Winterspielen“ auserkoren.

Abgesehen davon, dass China meines Wissens nach das Land mit den jährlich am meisten vollstreckten Todesurteilen ist, und daher meines Erachtens als absolut untragbar für die Austragung solcher olympischer Veranstaltungen ausscheiden müßte – wer, um der Durchführbarkeit willen, hat in diesem Verfahren eigentlich die Wintertauglichkeit dieser Region für die vorgesehenen Spiele im Vorfeld geprüft und festgestellt?

Und dann ist da dieser Präsident, der diese sich abzeichnende ökologische Hirnrissigkeit auch noch treudoof hinnimmt und freudig absegnet?

Das hat mit Verantwortung übernehmen nichts zu tun – das kennen wir ja von anderen Spitzenverbänden nur zur Genüge.

Und war da nicht jetzt auch so ein deutscher Fussball-Verbandspräsident mit dem Charisma eines Kleinstadt-Bahnhofsvorstehers als Nachfolger für einen in einer durch-und-durch korrupten Karriereleiter  eventuell aufsteigenden Uefa-Präsidenten gehandelt worden? Ich ahne schon jetzt wo zukünftige Europameisterschaften stattfinden werden.

Ich mag daher gar nicht daran denken, welche deutschen Figuren in internationalen Finanz- und Wirtschaftsverbänden und -Organisationen als präsidiale Kandidaten gehandelt werden….

 

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