Griechenland -Schottland

Die griechischen EU Kritiker hätten in den vergangenen Jahren viel von den Schotten lernen können.

Ein Referendum über einen Verbleib oder eine Trennung von einer Gemeinschaft sollte man tunlichst nicht übers Knie brechen.

Eine intensive und kontroverse Diskussion auf guter und breiter Informationsgrundlage in der Bevölkerung ist hilfreich.

Das uneitle Verknüpfen eines Wahlausgangs mit Politikerkarrieren dient der demokratischen Sache mehr als Polemik und Contra- oder Propaganda.

Den Respekt vor Entscheidungen einer Bevölkerung kann man auch zeigen, wenn man ihnen klare und eindeutige mit Ja oder Nein zu beantwortende Entscheidungsalternativen vorlegt.

Egal wie solche besser vorbereiteten Referendien auch ausgehen – die Verhandlungsposition in und gegenüber der Gemeinschaft wird gestärkt…. In jedem Fall.

Und es zeugt von Mut und weniger von Verzweiflung wenn man solche Grundsatzfragen der Bevölkerung zur Abstimmung vorlegt! Das sollten auch die Kreditgeber,oder Mainstreamländer, die sich entweder hinter Regularien verschanzen oder einfach nur Schiss vor ihrer eigenen Bevölkerung haben einfach mal anerkennen und „honorieren“.

Aber was rede ich…das eine ist vorbei und das andere folgt am Sonntag. Danach sind wir, so befürchte ich im Falle Griechenlands, genauso schlau und weit wie vorher…

Über thomrosenhagen

Hier: Ganz ohne Denkverbot - Dort: Ganz bei den Menschen + bei der Sache. - Dazwischen: Viel Platz für Phantasie und Kreativität. Vision: eigener Single Malt Whisky here: no scissors in my head there: near the people + near the reality between: plenty of room for imagination and creativity vision: own crafted malt Whisky
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3 Antworten zu Griechenland -Schottland

  1. nurmalich schreibt:

    Was leidet mehr, das Knie über das wieder mal etwas gebrochen wird? oder das, was über dieses vielzitierte Knie gebrochen wird? oder etwa der, der bricht?

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