Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland?

In einigen (Nord-Ost-) -Europäischen Ländern wird die Wiedereinführung von Wehrpflicht in Folge der ukrainischen Vorkommnisse diskutiert und präferiert. Der leise Unterton, die deutsche Regierung möge sich auch wieder mit dem Thema beschäftigen, ist in den Fluren der NATO zu vernehmen.

Ich gehe jede Wette ein, dass dann auch eine Wehrpflicht für Frauen mit ins Auge gefasst wird. So leicht ließe sich das von den Müttern und Vätern des Grundgesetzes Verbot des Dienstes an der Waffe für zumindest den weiblichen Teil der Bevölkerung aushebeln.

Es ist einfach immer wieder erstaunlich, wie offensichtlich die Schachzüge der Kriegstreiber in Europa und auch in Deutschland funktionieren.

In der Wirtschaft hat die weitgehende Vereinnahmung der Frauen als willige und billige Arbeitskräfte im Nachkriegseuropa so wunderbar geklappt, warum sollte man jetzt nicht deren Vereinnahmung als williges und billiges Kanonenfutter auch vorantreiben?

Aber es sage niemand, bitte überhaupt niemand, man habe nicht mit einer solchen Entwicklung rechnen können, ja müssen!

Im Gegenteil! es wird uns als emanzipatorischer Akt schmackhaft gemacht und „verkauft“ wie alle anderen versklavungstendenzen in unserer Gesellschaft auch!

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Über andthoro2016

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6 Antworten zu Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland?

  1. thomrosenhagen schreibt:

    Es ist schon bezeichnend, dass mein blogpost zu einer Diskussion über die hingenommen staatlich subventionierte Ausbildung von LKW-Fahrern zu (meist) Billiglöhnern auf Rädern geführt hat.

    Ich lerne meine Argumentation zu erweitern

    Wehrdienst-Emanzipation- Wirtschaft- Subvention- Billiglohn…. Na prima….

  2. HikingRebel schreibt:

    Deutschland ist schon lange ein Billiglohnland, dafür bedarf es keine Billiglohnempfänger mehr aus osteuropäischen Ländern.

  3. Aber nicht mit osteuropäischem Gehaltshintergrund. Oder mach es indisch- Rikscha… billig

  4. thomrosenhagen schreibt:

    Sowas hatte ich auch eher vermutet….

  5. HikingRebel schreibt:

    Haha, Spediteure vermeiden eher die teure Ausbildung der LKW-Fahrer. Dafür gibt es die LKW-Fahrschulen, die sich die Bildungsgutscheine einverleiben und LKW-Fahrer mit Steuergeldern ausbilden. Ich habe mal für vier Monate in einer Fahrschule gearbeitet und war dem immensen Druck ausgesetzt, die Arbeitslosen und Hartz4-Empfänger davon zu überzeugen, die Bildungsgutscheine in dieses Unternehmen zu schleppen. Die Gutscheine sind die Haupteinnahmequelle für die LKW-Fahrschulen. Der Markt müsste überschwemmt sein mit LKW-Fahrern.

  6. Wird auch höchste Zeit! Die Spediteure klagen schon über Kraftfahrermangel. Und wer soll die bitteschön ausbilden? Spediteure vom eigenen Geld? Auch wenn die FDP temporär out ist, aber so weit darf es nie kommen!

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