Eine Feiertagsgeschichte

Da gehen wir an einem trüben Feiertagsnachmittag (Pfingstsonntag) durch das Städtchen in der Hoffnung unseren nachmittäglichen Kaffee in einem noch nicht allzu lange eröffneten Café zu genießen. Doch dann die Ernüchterung. Sonntags geöffnet, Montags geschlossen jeden ersten Sonntag im Monat geschlossen, Feiertags geschlossen!
Viel besser kann man es nicht mehr ausdrücken: Lieber Kunde, es ist zwar schön, dass Du heute und morgen frei hast und Dich aufgemacht hast unser Ambiente zu geniessen, aber es wäre uns lieber Du würdest während unserer üblichen Öffnungszeiten besuchen.

Es sind die gleichen Kleinkrämerseelen, die sich dann aufregen, dass ihre Lokalitäten nicht mehr aufgesucht werden, wo sie sich doch so intensiv um Besucherattraktivität in der Innenstadt bemühen.

Nächster Versuch beim alteingesessenen Café (der sogenannte „Platzhirsch“) mit deckungsgleichem Ergebnis!

Erst im italienischen Eiscafe finden wir die gesuchte geschäftige Gastfreundschaft. Hier warten die Gäste sogar bis ein Platz frei wird. Und das freundliche Servicepersonal organisiert geschickt die entsprechenden Kleingruppen passend an die freiwerdenden Tische. Bravissimo,

Und ich verstehe allmählich warum es sich diese Familienbetriebe leisten können, in den gästefreien Wintermonaten eine Ruhepause in südlichen Gefilden einzulegen.

Auf dem Weg zum zweiten Versuch haben wir auch kurz einen Blick in die laufende Austellung in der „Städtischen Galerie“ geworfen.

Was hier als „Kunst“ präsentiert wird treibt uns Schamesröte ins Gesicht. Da haben wir schon viele und bessere Schülerausstellungen erlebt, die einen solchen Ausstellungsraum eher verdient hätten!

Über thomrosenhagen

Hier: Ganz ohne Denkverbot - Dort: Ganz bei den Menschen + bei der Sache. - Dazwischen: Viel Platz für Phantasie und Kreativität. Vision: eigener Single Malt Whisky here: no scissors in my head there: near the people + near the reality between: plenty of room for imagination and creativity vision: own crafted malt Whisky
Dieser Beitrag wurde unter Gesellschaft, Wirtschaft abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Eine Feiertagsgeschichte

  1. Morgen hat der Jammer mit den freien Tagen vorerst ein Ende. 😀

Schreibe eine Antwort zu GOOD WORD FOR BAD WORLD Antwort abbrechen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s